Wir machen das bei uns so:
BIMtoField:
- Entweder so modellieren wie betoniert wird (oft auch mit 3D-Körper, denen man die IFCEntitäten zuweist, man ist so viel schneller beim Anpassen der Geometrien, braucht keine Aussparungsbefehle, keine Bezugsebenen usw.)
- Oder Einzelstücke, die aber als Attribut etappenweise einblendbar sind (z. B. drei gerade Wände, alle unterschiedlich hoch, ergeben so eine ganze Wand, die eine abgetreppte Höhe aufweist, der Unternehmer blendet bei sich z. B. Etappe 503 ein und es sieht wie EINE Wand aus, auch wenn es eigentlich mehrere sind)
So müssen wir nicht manuell Arbeitsfugen modellieren (was ein Mehraufwand wäre)
3D-Modellieren, aber mit Plänen bauen:
- Auf einem TB die Ableitungen/Schnitte/Grundrisse
- Auf einem zweiten TB darüber werden die Arbeitsfugen eingezeichnet
- Ich persönlich modelliere auch in diesem Fall exakt so, wie betoniert wird (damit beim 3D-Armieren klar ist, was zu was gehört)
- Da ich so modelliere wie die Etappen sind, kann ich auch den Flächenstoss entfernen und man sieht effektiv auch in den Schnitten die Trennung der Bauteile (leider nicht gezackt, aber z. B. bei einer Wandansicht der Bewehrung ist das egal, auch bei kleinen Bauteilen lasse ich das oft so sein. Sieht darstellerisch dann nicht so schön aus wie 2D-Pläne von früher, aber das nehme ich in Kauf).
Bauzeichner in Ingenieurbüro sowie Lehrbeauftragter BFH ‘CAD im Bauwesen’