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2020-0-5 - Neue Ansichten/Schnitte


Guten Morgen Allplan-Gemeinde

Da ich ständig ungewollte Verknüpfungen mit den Bewehrungsansichten habe, die sich zum Teil nicht mal mehr lösen lassen, stellt sich mir die Frage:
Kann man denn mit der Version 2020-0-5 endlich fehlerfrei mit den neuen Ansichten/Schnitten (wie heißen die denn nun eigentlich richtig?) bewehren?
Anfangs war es ja so, dass es plötzlich zu doppelten und verschobenen Verlegungen kam.

Wie ist eigentlich der Plan bei Allplan bzgl. der Ansichten/Schnitte? Welche sollen denn nun zukünftig für Bewehrungen verwendet werden?

Irgendwie kommen gefühlt jedes Jahr neue Versionen auf den Markt , aber keine die einwandfrei funktioniert. Ich sehe nicht mehr durch Kann man mich bitte mal aufklären? :-)

lg
Jana

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Hallo,

zu diesem Thema vielleicht auch ein paar Gedanken aus der Sicht des Consulting-Teams:

Ziel der „neuen“ Ansichten und Schnitte für den Ingenieurbau ist ganz klar die programminterne Vereinheitlichung und damit Verbesserung der Durchgängigkeit. D.h. egal, ob Ansichten und Schnitte von Architektur-, Ingenieurbau- oder sonstigen Modellen abgeleitet werden, soll dies immer mit denselben Funktionen geschehen. Daher heißen die Funktionen auch schlicht „Ansicht generieren“ und „Schnitt generieren“. Die Bezeichnung UVS (für Unified Views & Sections) ist eher Allplan- bzw. entwicklungsintern, deutet aber schon auf dieses Prinzip hin.

Seit Allplan 2019 ist es möglich, in diesen Schnitten auch Bewehrung zu verlegen. Wie häufig bei solchen größer angelegten Neuentwicklungen, gibt es anfangs noch Dinge, die noch nicht so reibungslos funktionieren, wie man es bisher gewohnt war. In den Versionen und einzelnen Hotfixes seit der Veröffentlichung der neuen Funktionen konnte hier schon sehr viel verbessert werden, und es wird entwicklungsseitig nach wie vor mit großem Druck an der Weiterentwicklung gearbeitet. Die Punkte, die hier im Forum, im Techn. Support und auch von uns Consultants angemerkt/bemängelt werden, finden in der Entwicklung dabei Gehör.

Sollte man nun umsteigen oder noch warten?

Für die Schalplanung kann man die Ansichten und Schnitte mit Allplan 2020 uneingeschränkt empfehlen.

Für die Bewehrungsplanung bekommen wir im Consulting-Team unterschiedliches Feedback der Kunden, von „funktioniert gut, wir nutzen die alten Bewehrungsansichten gar nicht mehr“ bis zu „noch zu unausgereift, wir warten noch ab“.
Ob man von den Bewehrungsansichten umsteigen sollte, hängt zurzeit sicherlich ganz von den Anforderungen und Arbeitsweisen ab. Die neuen Ansichten und Schnitte bieten gegenüber den Bewehrungsansichten natürlich einige große Vorteile (keine Verknüpfungen in der BWS, TB- und Layerfilter in jedem Schnitt separat einstellbar, das Ausblenden einzelner Elemente im Schnitt ist zuverlässiger als vorher, die automatische Aktualisierung lässt sich bei Bedarf auch ausschalten). Dafür „flutscht“ das Handling an einigen Stellen noch nicht so wie bisher, und es kommt noch zu einigen Fehlern, aber daran wird wie gesagt aktiv gearbeitet.

Generell kann man sagen, wenn man mit den Bewehrungsansichten bisher gut zurechtgekommen ist, kann man auch erstmal weiter damit arbeiten. Der Fokus liegt in der Entwicklung allerdings ganz klar auf den neuen Ansichten und Schnitten was die Pflege der bestehenden und der Entwicklung neuer Funktionalitäten angeht.

Sollte man sich doch entschließen umzusteigen, sollte man, wie hier auch schon erwähnt, darauf achten, die unterschiedlichen Funktionen nicht zu mischen. Heißt also: laufende Projekte mit den Bewehrungsansichten fertigmachen, neue Projekte mit den neuen A+S beginnen. Mischungen innerhalb einzelner Teilbilder werden dabei sowieso programmintern verhindert.

So, ich sehe gerade, Jens war schneller… Kann mich ihm nur anschließen…
Ich hoffe, die Sichtweisen von Jens und mir helfen bei der Entscheidungsfindung ein wenig weiter!

Beste Grüße aus München

Kai Lakeberg
Dipl.-Ing.(FH)
Senior Product Consultant
Training & Consulting
ALLPLAN Deutschland GmbH
klakeberg@allplan.com

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Teilbildinhalt von den neuen UVS-Schnitten über Zwischenablage, Copy and paste oder Dokumentenübergreifend kopieren hat für mich folgenden Fehler:
Es bleibt immer eine Verknüpfung zu dem Ur-Schnit-Teilbild erhalten, auch wenn der Schnitt inkl. Schnittbereich kopiert wird. Das ist anders als bei den alten Assos!
D.h., du musst immer in die Teilbildzuordnung des Schnittes gehen und dort das Ur-Teilbilkd wegklicken, das siehst du auf dem ersten Blick nicht, da du ja nur die verknüpften Teilbilder links siehst....
Das Verhalten gibt es nicht, wenn du das Teilbild in der BWS kopierst! Die Logik ist absolut praxisfremd...
Das kannst du gerne auch mal mit dem Support diskutieren, ich habe es aufgegeben...

Gruß Jürgen

Grüß euch!

Ich beziehe mich auf die neuen Schnitte und kann das leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Wenn ich die Spielregeln einhalte, dann gibt es keine zusätzlichen Verknüpfungen.
Sollten zusätzliche Verknüpfungen vorhanden sein, dann war ein TB zu viel angewählt, eine Verknüpfung aus heiteren Himmel wäre mir neu.

Dass diese Sache ein gewissenhaftes Arbeiten voraussetzt, merke ich leider immer bei Usern die dann über Probleme klagen.
Wenn ich dann merke, dass dort mal locker die gesamte 2D-Polierplanung aktiviert ist wenn ein neuer Schnitt gemacht wird, darf man sich auch nicht wundern wenn es zusätzliche Verknüpfungen gibt.

Es ist jedoch im Alleingang sehr schwer, raus zu finden was man machen darf und was nicht.
Das sehe ich jedoch bei vielen Programmen so und Allplan ist hier sicher nicht die Ausnahme.

Solltest du Daten haben, wo sich Verknüpfungen überhaupt nicht mehr lösen lassen, würde ich mir dies gerne mal anschauen.

Die Schnitte heißen übrigens UVS

Vielen Dank.
Liebe Grüße,
Reini

http://www.cad-forge.at

Hallo Jana,
auch in der Version 2020-0-5 gibt es nach wie vor Fehler.
Wir haben immer noch mit Abstürzen aus unterschiedlichsten Gründen zu kämpfen. Beispielsweise kam es heute beim Verlegen einer Stabform zum Absturz. Das heißt, die Position musste gelöscht und neu erstellt werden. Glücklicherweise gingen dabei keine weiteren Daten verloren. Dies ist aber nicht immer der Fall. Oftmals müssen wir uns über verlorene Teilbildinhalte beklagen, weshalb wir seit längerer Zeit alle zwei Stunden eine Sicherung der gesamten Projekte machen.
Nichtsdestotrotz läuft die Version 2020-0-5 besser als die 2019-1-10.

Jürgens Beschreibung kann ich sehr wohl nachvollziehen. Bewehrungspläne möchte man in der Regel so oft wie möglich kopieren. Bei diesem Vorgang sind dann die neu kopierten Schnitte mit den Ursprungsschnitteteilbild verknüpft. Dabei gibt es noch weitere Punkte, die das Kopieren von Bewehrungszeichnungen behindern.

Ein nahezu fehlerfreies Arbeiten mit den UVS wird wahrscheinlich aus meiner Sicht erst in der Version 2021 ermöglicht werden.

Schöne Grüße,
Florian

Vielen Dank für die Antworten. Ich arbeite aufgrund der bisher aufgetretenen Fehler mit den UVS in Verbindung mit Bewehrung, noch mit den "alten" Assoziativen Schnitten/Ansichten. Also mit den jetzigen Bewehrungsschnitten.
Da habe ich auch die ungewollten Verknüpfungen, obwohl ich schon sehr lange (eigentlich seit Anfang an) mit den Asso. Ansichten/Schnitte arbeite und auch weiß, wie man richtig damit arbeitet.

Ich weiß jetzt also das die "neuen" Schnitte UVS heißen und die "alten" Bewehrungsschnitte. Wie ist es denn zukünftig von Allplan gewollt? Bleiben die jetzigen Bewehrungsansichten auch weiterhin und sollen diese für Bewehrungspläne verwendet werden und wenn Nein, warum heißen die dann jetzt so? Oder wird es in Zukunft nur noch die UVS geben? Und treten die Fehler (doppelte und verschobene Verlegungen) immer noch auf? Hat Jemand inzwischen positive Erfahrungen gemacht und bewehrt regelmäßig damit?

Im Moment ist es bei uns im Büro (nur 2 Arbeitsplätze) etwas chaotisch. Die Schalpläne werden mit den UVS erstellt. Meine Bewehrung zeichne ich noch mit den Bewehrungsansichten. Ich würde gern umstellen, bin mir aber nicht sicher ob das jetzt schon oder ob das überhaupt Sinn macht, weil ich nicht so recht weiß, wie der Plan von Allplan langfristig gesehen ist.

Gruß
Jana

Wir arbeiten nur noch mit den UVS. Gelegentlich legen wir temporär assoziative Schnitte, wenn wir am Modell mit räumlich schwierigen Situationen arbeiten. Bei den UVS geht das Spiegeln und Drehen leider noch nicht mit allen Bauteilen!

Folgende Regeln haben wir für die UVS aufgestellt:
- in einem Projekt nicht parallel mit Assos arbeiten
- falls trotzdem ein Asso benötigt wird, nicht teilbildübergreifend dauerhaft speichern oder im Plan ablegen
- die in einem Teilbild gefundenen Assos, darf jeder Mitarbeiter ohne Nachfrage löschen

Ich bin der Meinung, dass die UVS eine dauerhafte Lösung sind.
Man kann damit sehr gut Strukturen aufbauen und das Modell auswerten.
Das Handling muss aber noch besser werden und es hat auch noch Fehler drin die beseitigt werden müssen.

Den Handlungsbedarf für die Entwickler sehe ich zu Zeit in der Bewehrungsplanung.

Gruß Martin

Moin,

einige Infos zu den UVS:

-UVS (Unified Views and Sections) ist KEINE offizielle Bezeichnung des "neuen" Moduls, sondern eher eine ALLPLAN- interne Bezeichnung während der WIP- und Betaphase. Findet man nicht in der Hilfe und auch nicht in den Modulbezeichnungen in der Palettenkonfiguration.
Das Modul heisst hier einfach "Ansichten und Schnitte"
-Da es bis 2017 (glaube ich) ein "uraltes" Modul namens "Ansichten und Schnitte" gab, hat sich zur Abgrenzung dagegen die Bezeichnung UVS hier im Forum erhalten und die meisten hier wissen vermutlich, was damit gemeint ist.
-Die "Assos" sind in 2018 in "Bewehrungsansichten" umbenannt worden, da diese nach offizieller Empfehlung nur noch für Bewehrungen verwendet werden sollten. Alles andere mit "Ansichten und Schnitten (UVS)".
-Die "alten" Bewehrungsansichten werden mittelfristig aussterben und sind nur noch zum "zu Ende bearbeiten" bereits begonnener Projekte in ALLPLAN 2020 (und folgende) enthalten.
-Wann die Bewehrungsansichten abgeschafft werden, ist nicht bekannt (zumindest mir nicht...)
-Die "Ansichten und Schnitte" (UVS) haben technologisch und von der Bedienung her wesentliche Vorteile, von daher ist die Entscheidung aus meiner Sicht nachvollziehbar und korrekt.
-Auf einige "Besonderheiten" hinsichtlich der Bedienung wird man sich einlassen müssen (wie bei jeder Neuigkeit)
-Die gröbsten Fehler sind mittlerweile rausprogrammiert, kleinere Fehler tauchen leider immer wieder mal auf (davon waren leider auch die Bewehrungsansichten nicht ganz frei).
-klar gibt es noch reichlich "Entwicklungspotential nach oben"...

Kurz:
-Die Vorteile überwiegen (für mich) bei Weitem.

Wichtig ist (wie Martin auch schon richtig angemerkt hat), dass man "Assos" und "UVS" in einem Projekt nicht mischen sollte. Das kann Probleme nach sich ziehen.
Dem erzieherischen Wert von Martins Regel: "Assos ohne Nachfrage löschen erlaubt" ist nichts hinzuzufügen...

Ich hoffe, das hilft.

BG
Jens Maneke
AAP Sommerfeld

>>> Stell Dir vor, es geht und keiner kriegts hin...

Hallo,

zu diesem Thema vielleicht auch ein paar Gedanken aus der Sicht des Consulting-Teams:

Ziel der „neuen“ Ansichten und Schnitte für den Ingenieurbau ist ganz klar die programminterne Vereinheitlichung und damit Verbesserung der Durchgängigkeit. D.h. egal, ob Ansichten und Schnitte von Architektur-, Ingenieurbau- oder sonstigen Modellen abgeleitet werden, soll dies immer mit denselben Funktionen geschehen. Daher heißen die Funktionen auch schlicht „Ansicht generieren“ und „Schnitt generieren“. Die Bezeichnung UVS (für Unified Views & Sections) ist eher Allplan- bzw. entwicklungsintern, deutet aber schon auf dieses Prinzip hin.

Seit Allplan 2019 ist es möglich, in diesen Schnitten auch Bewehrung zu verlegen. Wie häufig bei solchen größer angelegten Neuentwicklungen, gibt es anfangs noch Dinge, die noch nicht so reibungslos funktionieren, wie man es bisher gewohnt war. In den Versionen und einzelnen Hotfixes seit der Veröffentlichung der neuen Funktionen konnte hier schon sehr viel verbessert werden, und es wird entwicklungsseitig nach wie vor mit großem Druck an der Weiterentwicklung gearbeitet. Die Punkte, die hier im Forum, im Techn. Support und auch von uns Consultants angemerkt/bemängelt werden, finden in der Entwicklung dabei Gehör.

Sollte man nun umsteigen oder noch warten?

Für die Schalplanung kann man die Ansichten und Schnitte mit Allplan 2020 uneingeschränkt empfehlen.

Für die Bewehrungsplanung bekommen wir im Consulting-Team unterschiedliches Feedback der Kunden, von „funktioniert gut, wir nutzen die alten Bewehrungsansichten gar nicht mehr“ bis zu „noch zu unausgereift, wir warten noch ab“.
Ob man von den Bewehrungsansichten umsteigen sollte, hängt zurzeit sicherlich ganz von den Anforderungen und Arbeitsweisen ab. Die neuen Ansichten und Schnitte bieten gegenüber den Bewehrungsansichten natürlich einige große Vorteile (keine Verknüpfungen in der BWS, TB- und Layerfilter in jedem Schnitt separat einstellbar, das Ausblenden einzelner Elemente im Schnitt ist zuverlässiger als vorher, die automatische Aktualisierung lässt sich bei Bedarf auch ausschalten). Dafür „flutscht“ das Handling an einigen Stellen noch nicht so wie bisher, und es kommt noch zu einigen Fehlern, aber daran wird wie gesagt aktiv gearbeitet.

Generell kann man sagen, wenn man mit den Bewehrungsansichten bisher gut zurechtgekommen ist, kann man auch erstmal weiter damit arbeiten. Der Fokus liegt in der Entwicklung allerdings ganz klar auf den neuen Ansichten und Schnitten was die Pflege der bestehenden und der Entwicklung neuer Funktionalitäten angeht.

Sollte man sich doch entschließen umzusteigen, sollte man, wie hier auch schon erwähnt, darauf achten, die unterschiedlichen Funktionen nicht zu mischen. Heißt also: laufende Projekte mit den Bewehrungsansichten fertigmachen, neue Projekte mit den neuen A+S beginnen. Mischungen innerhalb einzelner Teilbilder werden dabei sowieso programmintern verhindert.

So, ich sehe gerade, Jens war schneller… Kann mich ihm nur anschließen…
Ich hoffe, die Sichtweisen von Jens und mir helfen bei der Entscheidungsfindung ein wenig weiter!

Beste Grüße aus München

Kai Lakeberg
Dipl.-Ing.(FH)
Senior Product Consultant
Training & Consulting
ALLPLAN Deutschland GmbH
klakeberg@allplan.com

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