Lieber Guido,
ich hatte diese Detail schon überlegt, war aber mangels Spezial-Kenntnissen in diesem Bereich nicht weiter gekommen.
Der Sturz lässt sich durchaus auch zwischen den Ständern krafschlüssig befestigen, entweder mit klassichen Holzverbindungen (s. Fachwerkbau) oder Nagelplatten. (z.B. s. header_post.jpg)
Im angelsächsischen Raum (EN, US) wird das "Auflager" der Stürze (und der Brüstungsriegel) durch doppelte bzw. dreifache
Ständer erreicht. (s. timber_framing.png)
Ob das auch in Deutschlad so üblich ist, kann ich Dir nicht sagen.
In beiden Fällen würde es die Implementierung im SmartPart jedoch stark verkomplizieren.
In der Planungsphase, für die dieses SmartPart gedacht ist, ist es nicht wirklich entscheidend, ob der Ständer am Sturz unterbrochen ist, damit dieser "aufliegen" kann, oder der Sturz zwischen den Ständern hängt. Möglicherweise hängt der Sturz auch direkt unter dem Rähm (s. header_top.png). Außerdem würde die Dimension des Sturzes sicher von der Spannweite (Breite der Öffnung drunter) abhängen.
So was wird dann in der Fertigungsvorbereitung für die Ständerwand präzisiert.
Ich denke, den Benutzern des SmartParts geht es erst mal um die Darstellung im Grundriss und im Schnitt, sowie ein plausibles BIM-Modell.
Und das kann dieses einfache SmartPart.
Eine Weiterentwicklung wird es nicht geben, jedenfalls nicht als SmartPart.
Grüße Jörg