Moin geschätzte Foren-Gemeinde,
zu meiner etwas speziellen Frage zuerst ein paar Hintergrundinfos:
Wir arbeiten mit Allplan 2022, Workgroup, aktuelle Hardware (i7 13te/14te Gen.; min 32 GB RAM, 3200 MHz und aufwärts; GraKa sind alle aus dem Gaming/Consumer-Level [und ja, die Einwände und Bedenken dazu sind bekannt]). Das Ganze läuft serverbasiert, der Nemetschek-Server wurde im letzten Jahr auf eine neue Hardware migriert und läuft soweit ich weiß als NTFS. Aktuell sind nur vier Nutzer aktiv in der Workgroup und auf den Zugriff auf ein bestimmtes, mittelgroßes Projekt angewiesen.
Im letzten Jahr sind wir aus einem Büro in einem Altbau mit schlechten hausinternen Netzwerkleitungen aus- und in einen anderen Altbau eingezogen. Nach Aussage unseres Admins haben wir uns hinsichtlich der Netzwerk-Topologie dadurch verschlechtert. Wir sitzen verteilt auf drei Etagen, wobei der Server im EG steht und unsere Arbeitsplätze im DG sind.
Seit einigen Tagen/Wochen haben wir mit sehr langen Ladezeiten beim Wechsel in das Planlayout zu kämpfen (bis zu 10 Minuten sind keine Seltenheit, Spitzenwert war 18). Seit ein paar Tagen gibt es vermehrt Fehlermeldungen, von denen ich einige hier auch gepostet habe. Da wir aber mit Hochdruck an diesem Projekt arbeiten müss(t)en, suche ich nach einer gangbaren Lösung, um ein flüssiges Arbeiten zu ermöglichen.
Nun habe ich folgende Idee:
meinen PC als zentrale Dateiablage einrichten, in die Workgroup einchecken. Via Allplan Diagnostics die Pfade der betreffenden Arbeitsplätze auf meinen PC umlegen und diesen quasi als "Host" für die Kollegen nutzen.
Ich erhoffe mir davon, dass wir den Weg über den Server komplett sparen können und über einen Switch direkt und physisch miteinander verbunden sind.
Arbeite ich lokal auf meiner Workstation und wechsle zwischen Modell und Plan, beträgt die Ladezeit meistens unter 10 Sekunden, im Einzelfall mal 2 Minuten. Ziel ist es, das auch für zwei Kollegen auf meinem Geschoss zu erreichen.
Kann dazu jemand ein paar kluge Ratschläge geben?
Verzweifelte Grüße
Tom