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Version:  Allplan 2020 / Allplan 2019 / Allplan 2018  | Letzte Änderung: 03.11.2020
4 user(s) found this FAQ helpful

Frage:

  • Warum lassen sich Elemente nicht erzeugen?
  • Aus welchem Grund kann eine Zeichnung nicht verschoben werden?
  • Warum werden Elemente fehlerhaft erzeugt?
  • Wieso erhalte ich einen Absturz beim Import einer DXF-Datei vom Katasteramt?
  • Wieso wird die Kontur einer umfahrenen Fläche nicht korrekt erkannt?
  • Warum funktioniert die Schattenberechnung nicht, bzw. stürzt ab?
  • Warum werden Elemente in der Animation nicht korrekt dargestellt?
  • Warum fehlen zum Teil die Maßzahlen?
  • Wieso dreht sich der Bildschirmausschnitt plötzlich?
  • Wieso haben Elemente beim Verschieben/Kopieren keinen Preview?
  • Warum erfolgen Flächenberechnungen nicht korrekt?




Ursache:
Das System kann bei sehr großen Koordinaten die Daten teilweise nicht richtig berechnen bzw. darstellen. Dieser Effekt wird stärker, je mehr Daten an einem so weit entfernten Punkt erzeugt werden.

Wählen Sie die Funktion Extras -> Messen1 (->) Koordinaten.
Klicken Sie im Grundriss mitten in die betroffene Zeichnung.
Sollten hier sehr große Werte bei den Koordinaten ohne Offset (z.B. x/y/z größer 5000 m) angezeigt werden, so können oben genannte Erscheinungen auftreten.



Lösung:

  • Wenn das Projekt schon sehr weit fortgeschritten ist, können Sie versuchen, ob es hilft, wenn Sie unter Extras -> Optionen...1 -> Arbeitsumgebung -> Allgemein den Eintrag Arbeiten mit großen Koordinaten optimieren aktivieren. Starten Sie anschließend Allplan neu, damit diese Option aktiv wird.
    Beachten Sie, dass dies eine Benutzereinstellung ist und gegebenenfalls für alle Benutzer separat eingestellt werden muss.
    Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine komplette Lösung handelt sondern nur um eine Mögliche grafische Verbesserung.
  • Besser ist es die Daten in die Nähe des Allplan-Nullpunktes zu verschieben (Erstellen Sie zur Sicherheit vorher eine Projektkopie) und den Haken bei der Option "Arbeiten mit großen Koordinaten optimieren" dann nicht zu setzen. Verwenden Sie dafür die Verschieben-Funktion und bei der Abfrage "nach Punkt" Option Globalpunkt in der Dialog-Symbolleiste:

    Wählen Sie Bearbeiten -> Verschieben und markieren Sie alle Daten. Klicken Sie bei der Abfrage `von Punkt` in Ihrer Dialogzeile z.B. mitten in Ihr Modell. Bei der Abfrage `nach Punkt` wählen Sie bitte die Funktion Globalpunkt in der Dialogzeile (Alt+G) und geben anstatt der hohen x- und y-Werte beide Male den Wert `0` ein.

    Hinweise dazu finden Sie in der Allplan Hilfe unter dem Suchbegriff Globalpunkt.



Hinweis:
Ein Video über das Importieren großer Koordinaten und den Offset finden Sie unter:
https://youtu.be/e-3QJ0HTPrA

Werden die Daten weiterhin falsch dargestellt, führen Sie zusätzlich noch folgende Schritte aus:
Allplan beenden -> Allmenu -> Service -> Hotlinetools-> cleanup -> Allplan starten.


1) Anwender, die ab Version 2018 die ActionBar Konfiguration nutzen, können die Menüleiste über die Alt -Taste temporär einblenden.

Download PDF  FAQ_DE_Grosse_Koordinaten.pdf
Version:  Allplan 2018 / Allplan 2017 / Allplan 2016 / Allplan 2015  | Letzte Änderung: 22.02.2018
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Frage:

Wie kann Rundstahlbewehrung incl. der unter Verwendung der Funktion "Assoziativen Ansichten" abgeleiteten Schnitte kopiert werden, um z.B. eine Deckenbewehrung für das nächste Geschoss zu verwenden.
Hierbei soll die kopierte Bewehrung und die Ansichten jeweils auf einem neuen Teilbild liegen und anschließend entsprechend der Erfordernisse angepasst werden. Dabei soll das Layout der kopierten Schnitte erhalten bleiben, lediglich die nachträglichen Änderungen der kopierten Bewehrungsverlegungen sollen automatisch in den Schnitten übernommen werden.


Antwort:

HINWEIS: Bitte vor dem Kopiervorgang eine Projektkopie anlegen!!

1. Zunächst werden über den Projektpiloten (Datei -> ProjectPilot) die Teilbilder mit der Bewehrung und das Teilbild mit den assoziativen Ansichten und Schnitten jeweils einzeln und nacheinander auf die neuen Zielteilbilder kopiert. Beantworten Sie die Frage, ob die verknüpften Teilbilder mitkopiert werden sollen, jeweils mit Nein.

im dargestellten Beispiel werden die TB 1001 und 1002 nach TB 2001 und 2002 kopiert


2. Dieser Punkt gilt nur bis Allplan 2016, ab Version 2017 weiter mit Punkt 3.
Sind Ansichten oder Schnitte vorhanden, welche nur Daten enthalten, die nicht verschoben werden sollen (z.B. nur Modelldaten), fügen Sie über die Funktion Erzeugen -> Ingenieurbau Ansichten Details -> assoziative Ansichten -> in Ansicht einfügen die Daten, die verschoben werden sollen (z.B. Bewehrung), in diese Ansichten/Schnitte ein. Diese können Sie später wieder aus den Ansichten entfernen


3. Die kopierten Teilbilder haben jetzt noch die Referenzen zu den ursprünglichen Teilbildern. Im nächsten Schritt löschen Sie diese Referenzen.
Dazu aktivieren sie die gerade kopierten Teilbilder nacheinander jeweils vollaktiv (rot) und entfernen die Referenzen zu den alten Quellteilbildern über die Funktion Ändern -> Ingenieurbau Ansichten, Details -> assoziative Ansichten -> Referenzteilbilder verwalten.



4. Wenn alle Verknüpfungen zu den Teilbildern die nicht verschoben werden sollen, entfernt sind, aktivieren Sie alle neuen Teilbilder mit den Ansichten bzw. Schnitten und der Bewehrung zusammen.


Aktivieren Sie alle Daten mit <STRG>+A und verschieben Sie die Daten wie gewünscht.
Dabei können Sie sie einfach nur im Grundriss in X, Y und Z Richtung verschieben oder in einer isometrischen Ansicht eine beliebige räumliche Verschiebung definieren.

5. Jetzt können Sie die dazugehörigen Modelldaten (z.B des nächsten Geschoßes) wieder in die Ansichten und Schnitte aufnehmen
(assoziative Ansichten -> in Ansicht einfügen) und die Bewehrung entsprechend anpassen.


Hinweis:

Da gelöschte Teilbildreferenzen nicht wieder hergestellt werden können, achten Sie bitte darauf, dass sie versehentlich nicht die falschen Referenzen löschen. Leere Schnitte/Ansichten werden automatisch gelöscht.

Download PDF  FAQ_DE_Kopieren_von_Bewehrung_bei_Verwendung_von_Ass...
Version:  Allplan 2020 / Allplan 2019 / Allplan 2018 / Allplan 2017 / Allplan 2016 / Allplan 2015 / Allplan 2014 / Allplan 2013 / Allplan 2012 / Allplan 2011 / Allplan V16 / Allplan V15  | Letzte Änderung: 25.11.2019
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Wunsch:

Sie wollen eine halbgewendelte Treppe mit zwei Podesten erstellen.



Vorgaben:

In diesem Beispiel soll eine Treppe mit 16 STG 17,5 / 28 cm erzeugt werden, die eine Höhe von 2,80m überwindet. Die geometrischen Abmessungen der Treppe sind die Folgenden:



D.h. die Läufe von An- und Austritt haben eine Lauflänge von je 1,12m und der mittlere Lauf eine Länge von 1,68m. Die Breite der Läufe liegt bei 1,25m.



Situation:

Sie haben zwei Teilbilder.
Ein Teilbild enthält die Vorzeichnung der Treppenkontur im Grundriss, bestehend aus 2D-Linien und liegt passiv im Hintergrund.
Auf dem zweiten Teilbild soll die gewünschte Treppe erzeugt werden und das Teilbild ist vollaktiv.



Vorgehensweise:

1) Erstellen Sie den Grundtyp der Treppe:
Wechseln Sie in das Modul Treppenkonstruktion unter Erzeugen -> Architektur -> Treppenkonstruktion -> Halbgewendelte Treppe (Symbolleiste Erzeugen/ Halbgewendelte Treppe oder 3/5/7 Halbgw).
Umfahren Sie bei der Abfrage <Erster Punkt Innenwange (ab Antritt)> den vorgegebenen Polygonzug ausgehend vom Antritt, an der Innenseite der Treppe beginnend. Sobald der Polgonzug an der Außenkante des Antritts wieder angekommen ist, erscheint eine Maske in der Sie weitere Parameter der Treppe angeben können.
Klicken Sie in das Feld zu Höhe und geben Sie die Höhenparameter ein, d.h. in unserem Beispiel:





Bestätigen Sie nun die beiden Maske.
Eine Vorschlagstreppe wird Ihnen aufgebaut und kann nun den speziellen Wünschen entsprechend angepasst werden.

2) Geben Sie Stufenanzahl und Auftrittslänge Ihrer Treppe an:



Stellen Sie in der Dialog-Toolbar folgende Parameter für die Beispiel-Treppe ( mit 16 STG 17,5 / 28 cm) ein:

Stfn: 16 (bei LStu=HO; wird hier HO-1 gesetzt, so liegt die Stufenanzahl bei 15)
Auft: 0,28
-> die Steigung Stg wird nun automatisch korrekt mit 0,175, bezogen auf die zu überwindende Höhe von 2,80m ermittelt.

Ihre Treppe sieht nun in etwa folgendermaßen aus:

3) Korrigieren Sie die Stufenwinkel und fügen Sie die Podeste ein:

In der Dialog-Toolbar wählen Sie nun Wnkl und klicken den Schnittpunkt zwischen Treppenlauflinie und der Linie der letzten Stufe des Antrittslaufes an (in unserem Beispiel nach dem 4.Auftritt, da hier das Podest beginnen soll).



In der Dialogzeile geben Sie für <Anfangspunkt/ Winkel> entweder den korrekten Winkel (in diesem Falle 0) ein
oder
Sie klicken mit der Maus an den Endpunkt der Stufenlinie und setzen diesen an den Innen-Eckpunkt der Vorkonstruktion.

Hinweis: Über WnFr und klicken auf denselben Punkt (dieser ist nun mit einer kleinen Ellipse gekennzeichnet) können Sie die Fixierung des Stufenwinkels wieder aufheben.

Ihre Treppe sieht nun folgendermaßen aus:

In der Dialog-Toolbar wählen Sie nun Pds+ und klicken wiederum denselben Punkt an (d.h. die Lauflinie an dem Schnittpunkt mit der 4.Stufenlinie, ab der das Podest beginnen soll).
In der Dialogzeile geben Sie nun für <Podesttiefe (Schrittigkeit)> die Länge des Podestes, gemessen an der Lauflinie, an. In unserem Beispiel wäre dies 1,25m (Strecke von der letzten Stufenkante bis zur Richtungänderung der Lauflinie + Strecke von diesem Eckpunkt an den Beginn des nächsten Laufs).

Hinweis: Mit der Eingabe des Wertes 0 können Sie das Podest im Nachhinein wieder auflösen.

Wählen Sie nun noch in der Dialog-Toolbar Bogn und klicken Sie die Bogenlinie in Ihrem Podest an. Als Radius geben Sie hier den Wert 0 an, um die Länge Ihrer Lauflinie nicht als Bogenmaß sondern als Maß über Eck richtig zu bestimmen.

Die Treppe sieht nun folgendermaßen aus:

In der Dialog-Toolbar wählen Sie nun wiederum Wnkl und klicken den Schnittpunkt zwischen Treppenlauflinie und der ersten Stufenlinie des nächsten Laufes an.
In der Dialogzeile geben Sie für <Anfangspunkt/ Winkel> entweder den korrekten Winkel (in diesem Falle -90) ein
oder
Sie klicken mit der Maus an den Endpunkt der Stufenlinie und setzen diesen an den Innen-Eckpunkt der Vorkonstruktion.

Führen Sie die Winkelkorrektur nun auch an der letzten Stufenlinie dieses mittleren Laufes aus.
Die Treppe sieht nun folgendermaßen aus:

Fügen Sie nun wiederum über Pds+ das Podest ab der letzten Treppenlinie mit einer Lauflänge von 1,25 ein.
Über Bogn korrigieren Sie den Ausrundungsradius der Lauflinie wiederum auf 0.
Über Wnkl korrigieren Sie nun den Winkel der erste und letzten Stufe des Austrittslaufes.

Die fertige Treppe sieht nun folgendermaßen aus:

Beachten:

Wollen Sie dieser Treppe Bauteile zuordnen, wie z.B. Unterschnitt oder Setzstufe, sollten Sie folgendes am Besten gleich bei der Konstruktion der Treppe berücksichtigen:
Die Podeste müssen um die Tiefe der Setzstufe größer sein. D.h. bei einer Setzstufe von 3cm Dicke werden die Podeste um 3 cm größer, so dass diese jetzt eine Länge von 1,28 m aufweisen. Dies hat Einfluss auf die Umrisskontur der Treppe. Siehe Skizze 1 und 2.

Skizze 1

Skizze 2: Treppe nur mit Trittstufen

Erklärung:

Bauteile, wie Unterschnitt und Setzstufe brauchen immer auf beiden Seiten Begrenzungslinien.

Skizze 3: Treppe mit Tritt- und Setzstufen

Download PDF  FAQ_DE_Halbgewendelte_Treppe_mit_2Podesten_erstellen...
Version:  Allplan 2013 / Allplan 2012 / Allplan 2011 / Allplan 2009  | Letzte Änderung: 08.04.2013
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Frage:

Wie lassen sich vorhandene 3D-Elemente in 2D-Konstruktion wandeln?



Antwort:

Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten, je nachdem, um welche Art von Elementen es sich handelt:

1. 3D-Elemente z.B. aus dem Modul Modellieren 3D oder von eingelesenen Daten:

Diese Elemente können Sie über eine Draht-Berechnung in 2D-Konstruktion wandeln. Schalten Sie das Teilbild mit den zu wandelnden Daten aktiv und wählen Sie dann die Funktion

Extras -> Verdeckt-, Draht-Berechnung -> Draht-Berechnung


Entscheiden Sie in der folgenden Abfrage, ob Hilfskonstruktion mit gewandelt werden soll. Diese wird dabei in normale Konstruktion umgewandelt. Das Ergebnis der Berechnung wird Ihnen am Bildschirm in einem freien ndw-Dokument angezeigt. Durch Schließen des Ergebnis-Fensters und die Bestätigung der Abfrage zum Speichern der Änderungen wird die Teilbildauswahl geöffnet und Sie können ein Zielteilbild auswählen, auf dem die Daten abgelegt werden sollen.

Beachten Sie bitte, dass hierbei auch Texte, Muster, Schraffuren oder Kreise in Einzellinien zerfallen, wodurch sich die Elementanzahl wesentlich erhöhen kann.

2. Architekturelemente z.B. Wände, Stützen:

Aus Architekturelemente können Sie über die Funktion Element wandeln eine 2D-Konstruktion erzeugen. Schalten Sie das Teilbild mit den zu wandelnden Daten aktiv und wählen Sie dann die Funktion

Erzeugen -> Architektur -> Architektur allgemein -> Elemente wandeln.

Wählen Sie hier die Wandlungsart &apos; Architektur in 2D-Konstruktion" .

Die Wandlung der Daten erfolgt hierbei direkt auf dem Teilbild, die ursprünglichen Architekturelemente gehen dadurch also verloren.
Sollen diese erhalten bleiben so wählen Sie statt dessen die Funktion Element teilbildübergreifend kopieren und wandeln oder erstellen Sie vorab eine Kopie der Daten.
Der Vorteil bei dieser Funktion ist, dass Muster und Schraffuren als solche erhalten bleiben, also nicht in Einzellinien aufgelöst werden.
Makros (z.B. Fenster- oder Türmakros) bleiben bei dieser Wandlung erhalten, sollen diese ebenfalls in 2D-Konstruktion gewandelt werden so sollten Sie sie auflösen. Wählen Sie hierzu die Funktion

Ändern -> Zusätzliche Module -> Makros -> Makro auflösen.

Stellen Sie den Modus &apos;Total&apos; ein, aktivieren Sie die Makros im Grundriss und klicken Sie dann auf &apos;Anwenden&apos;.



Hinweis:

Sollten die 3D-Daten, die Sie in eine 2D-Konstruktion wandeln wollen, durch den Import von AutoCAD-Dateien entstanden sein, kann die Wandlung alternativ bereits beim Import erfolgen. Dies ist meist die einfachere Vorgehensweise.
Gehen Sie hierzu beim Import nach Auswahl der Datei auf die Schaltfläche Optionen... und aktivieren in der Registerkarte Allgemeine Einstellungen die Übertragungsart 2D. Bestätigen Sie die Maske mit OK und lesen Sie die Daten ein.

Download PDF  FAQ_DE_3D-Elemente_in_2D_wandeln.pdf
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